streetphotography - warum mir dieses genre immer mehr ans herz wächst...

Warum kann ich der Streetphotography so viel abgewinnen? Plastisch lässt sich das anhand einer von mir kürzlich im Urlaub erlebten Geschichte schildern.

Geplant war ungewöhnlicherweise ein chilliger Urlaub auf Ibiza unter der Sonne Spaniens.

 

 Leider gab es  keinen günstigen Direktflug mehr von Hamburg und so flogen wir über Palma de Majorca, da Air Berlin zur Flugoptimierung Flüge zusammenstreicht und so hatten wir ungeplant zwei Stunden Aufenthalt auf dem Flughafen von Palma de Majorca.

 

Die meisten von Euch werden mir zustimmen, kein sehr schöner Ort im Urlaub, insbesondere keiner an dem man sich ungewollt länger  als notwendig aufhalten möchte.

Da sich mein Shoppingwahn in Grenzen hielt und auch der Kaffeedurst bereits nach einer halben Stunde gestillt war, fing ich an meine OMD aus der Tasche zu kramen und loszulegen.

 

 

Die Kamera um den Hals baumelnd - wie ein typischer Tourist - fing ich an den Flughafen zu entdecken, Bilder im Kopf gestaltend, wartend an bestimmen Stellen, hockend vor Rollbändern und hin und wieder den Auslöser betätigend.

 

 

Von einigen wenigen Menschen wurde ich komisch angesehen, allerdings war das die Ausnahme und die Zeit verging wie im Flug.

 

 

Natürlich wäre ich nie auf die Idee gekommen Streetphotography auf dem Flughafen von Palma de Majorca zu machen und dennoch war es spontan möglich, dank der Vielseitigkeit und Flexibilität der Streetphotography.

 

  • Streetphotography kann wirklich mit jedem Equipment ausgeübt werden, natürlich auch einem Smartphone,
  • Streetphotography ist vollkommen tages-, jahrezeit und wetter- unabhängig,
  • Streetphotography kann drinnen und oder draußen auf der ganzen Welt stattfinden,
  • Streetphotography ist unabhängig von anderen Menschen und kann damit problemlos allein ausgeübt werden,
  • Streetphotography bedarf meistens keiner Planung und kann jederzeit und an jedem Ort ausgeübt werden - auf der Straße, in einer Bibliothek, im Urlaub, in der U-Bahn, im Schnee, am Strand oder auch auf dem Flughafen, um nur einige wenige Beispiele zu nennen.

 

 

Seitdem ich der Streetphotography eine Chance gegeben habe fotografiere ich fast täglich, befreiter und entspannter, immer in der Hoffnung etwas Interessantes zu sehen und festzuhalten, aber ohne Frustration und Zeitdruck; und natürlich lässt sich über die Qualität meiner Bilder und   Streetphotography trefflich diskutieren, aber immerhin wird diskutiert.

 

 

Vielleicht gebt ihr der Streetphotography auch mal eine Chance, es bedarf nicht viel dazu...

 


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