Namibia - Südafrika 2015, es klappt doch und ich freue mich riesig...!

Auch in 2015 geht der Afrikatraum weiter, nach den Reisen in 2012 und 2014 durch Namibia, Botswana und Simbabwe geht die diesjährige Reise von Windhoek, der namibischen Hauptstadt, innerhalb von zwei Wochen in den Süden Namibias und bis nach Südafrika mit  Kapstadt als auserkorenem Ziel.

 

Möglich gemacht hat es auch in diesem Jahr Carsten Möhle von bwana...

 

Auf unserer zweiwöchigen Selbstfahrerreise werden wir Anfang November nach einem langen Flug und mit müden Augen, aber glücklich, von Carsten in Empfang genommen.

 

Nach eine Windhoektour und abendlicher Einweisung in Joe`s Beer House in die Einzelheiten der Route und dem ersten eiskaltem Windhoek Lager, geht es am nächsten Morgen mit unserem gemieteten Toyota Hilux in Richtung Swakobmund, erste Eindrücke der Namib inklusive (hier wurde übrigens der neue Mad Max abgedreht).

 

Mit etwas Glück begeben wir uns in Swakobmund mit einer betagten Cessna in die Lüfte und überfliegen neben der Namib auch das kaum zu stoppende rote Sanddünenmeer der Sossusvlei mit Blick auf das Dead Vlei, auf dem Rückflug an der Atlantikküste warten dann mehrere Schiffswracks.

 

Nächster Stop ist direkt das Sossusvlei, ein Traum wird erneut wahr. Der Traum eines jeden Fotografen, ich werde mir Mühe geben ein paar besondere Blickwinkel einzufangen -  Sonnenaufgang auf den Dünen inklusive und vielleicht ergibt sich ja auch die Möglichkeit eines Milchstraßenfotos mit Dead Vlei im Vordergrund.

 

Auf jeden Fall erheben wir uns auch hier wieder in die Lüfte, nicht zum Fliegen, sondern zum Fahren mit einem Heissluftballon und wieder geht es über die roten Dünen, diesmal ganz sanft und ohne Hektik, vom Wind getrieben - wohin er uns auch treibt.

 

Nach einem weiteren Zwischenstop werden wir über die zweitschönste Nebenstraße Namibias, der D 707, bis in die Region um Lüderitz fahren, hier befindet sich auch Kolmanskuppe, eine der ersten Versorgungsdörfer der noch präsenten, aber vergangenen, Diamantenrauschzeit, prädestiniert für Fotos.

 

Als Anschlussstation geht es mit einem Ranger in das Diamantensperrgebiet. Auf einem Tagesausflug arbeiten wir uns durch den Dünensand bis zum Bogenfels einer sagenumwobenen Felsformation, wie gemacht für Langzeitbelichtungen.

Auf der Strecke liegen zwei weitere Versorgungssiedlungen des vergangenen Diamantenfiebers, im Gegensatz zu Kolmanskuppe sind diese nicht frei zugänglich und werden nur von wenigen Touristen besucht.

 

Über den Orange River, dem Grenzfluss zwischen Namibia und Südafrika, setzten wir unseren Toyota Hilux auf einem Schwimm-Ponton nach Südafrika über, um nach einer weiteren Nacht Kapstadt zu erreichen.

 

Neben der Erkundung Kapstadt`s in der dritten Urlaubswoche, steht insbesondere ein Abstecher nach Hermanus auf dem Programm. Wir hoffen auf die Ehre Waale mit ihren Jungen anzutreffen, die sie in den ersten Wochen ihres Lebens in der Bucht von Hermanus aufziehen. Ein sehr seltenes und magisches Spektakel, es ist besonders selten diesen erhabenen Tieren von Land aus so Nahe zu kommen.

 

Zum Abschluss steht eine Townshiptour mit privatem Guide an, ich möchte den Menschen auf Augenhöhe und nicht touristisch begegnen.

 

Nach drei Wochen wartet dann auch schon wieder der Flieger auf uns, ein trauriger Moment und ich stelle mir immer häufiger die Frage, ob es nicht langsam Zeit ist den Rückflug zu verpassen und zu bleiben...

 

Wollt Ihr auch in das südliche Afrika, dann kann ich Euch Carsten wärmstens empfehlen, eine echte Type und mittlerweile auch ein echter Einheimischer!

 

Carsten Möhle von bwana tucke tucke - www.bwana.de
Carsten Möhle von bwana tucke tucke - www.bwana.de

Mehr Bloglinks zum Thema Namibia:

 

- über dem namibischen himmel ist die freiheit grenzenlos...

 

- namib wild horses namibia - eine begegnung mit einer neuen art, den

  "namibs"...

 

- das diamantensperrgebiet wilder und geschichtsträchtiger südwesten namibias -

  eine zeitreise im sand und wind in das zwangiste  Jahrhundert… (teil II) 

 

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 die namib, unendliche weite soweit das auge reicht... und darüber hinaus

 

-  pleiten, pech und pannen: vom beherrschen des fotografischen werkzeugs,

   einmaligen    fotografischen gelegenheiten - und wie man diese glorreich

   versieben kann.

 

- namibia - und die suche nach dem abenteuer, eine selbstfahrerreise: teil

   i, wie   alles begann...

 

- namibia - auf der suche nach dem abenteuer in der kalahari - teil ii

 

- namibia - auf in die surreale mondlandschaft des südlichen fish river

  canyons   teil iii

 

- namibia - vom grenzfluß des orange river in den norden an den rand des   namib naukluft parks - teil iv

 

- namibia - die sagenhafte schönheit der sossusvlei und des dead vlei - teil

  v

 

- namibia - aus der hitze der wüste der sossusvlei an den kühlen  

  atlantischen ozean bis nach swakobmund –teil vi

 

- namibia - auf dem weg zu den „big five“ in den etosha nationalpark und

  über das waterberg plateau zurück nach windhoek – teil viii