nelson mandela capture side

Solltet Ihr zufällig mal auf der Autobahn 3 von Durban nach Johannisburg in Südafrika unterwegs sein, dann gehört ein Zwischenstopp bei der  "Nelson Mandela Capture Site" in Howick definitiv zum Pflicht-programm, der Ort an dem Nelson Mandela am 05. August 1962 aufgrund seines Kampfes gegen die Apartheit festgenommen wurde.

 

Fünf Kilometer nordwestlich von Howick begann die 27-jährige Gefängnishaft des späteren Staatspräsidenten und Friedensnobelpreisträgers Nelson Mandela.

 

An dieser Stätte steht seit 2012, dem 50. Jahrestag des Ereignisses, eine beeindruckende Skulptur, die von dem Künstler Marco Cianfanelli geschaffen wurde. Ein zugehöriges Museum ist im Aufbau.

 

 

Insbesondere das Museum hat es mir angetan, zwar ist es im Moment in einer Art Scheune untergebracht, bis zur Fertigstellung des neuen Apartheit Museum. Dies schadet der Ausstellung aber nicht im geringsten.

 

Im Inneren finden sich unzählige Fotografien aus dem Leben Mandelas, versehen mit informativen Texten zeigen sie den Lebensweg so plastisch, wie ich es bislang noch nicht gesehen habe.

 

 

Natürlich ist auch die Skulptur von Marco Cianfanelli beeindruckend, sie zeigt den Kopf Madibas nur, wenn man in einer bestimmten Entfernung und einem bestimmten Winkel vor davor steht. Ist dies nicht der Fall, schaut der Betrachter lediglich auf aus dem Boden ragende Metallstäbe.

 

Ein Besuch des Cafes ist auch unbedingt zu empfehlen, hier gibt es hervorragenden Kaffee und Sandwiches. Mit hervorragendem Kaffee ist echter Espresso, keine afrikanische Brandbrennung gemeint!

 

 

Die Nelson Mandela Capture Site ist neben Robben Island in Kapstadt einer der zu besuchenden Orte in Südafrika, wenn man Mandelas Leben und  seinen Weg in Ansätzen verstehen möchte.

 

Allen Interessierten kann ich einen Besuch beider Orte nur empfehlen und natürlich die Biografie "Der lange Weg zur Freiheit".

 

Mich beeindruckt Madiba sehr - insbesondere wenn man die Verhältnisse auf Robben Island vor Augen hat - und ich hoffe, dass die Menschen Südafrikas seinen Weg weiter gehen.



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