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reisebericht botswana: Zu Fuß unterwegs im Okavango delta - Bush walk auf chief`s island, deep in the delta... one true last paradise

Das Okavango Delta ist definitiv eines der letzten Paradise auf unserem Planeten Erde und dazu leider noch ein sehr bedrohtes und das Schönste, was ich bisher in meinem Leben an Natur erleben durfte.

 

In diesem Blog möchte ich neben den fotografischen Eindrücken vor allem einen Eindruck vom Aufenthalt im Okavango Delta und seiner einzigartigen Flora & Fauna geben.

 

Das Okavango Delta ist das im Nordwesten Botswanas gelegene Binnendelta des Okavangos. Der Okavango fächert sich auf und versickert im Kalaharibecken bzw. verdunstet zu großen Teilen. Dabei bildet er inmitten der semi-ariden Kalahari mit über 20.000 Quadratkilometern eines der größten und tierreichsten Feuchtgebiete Afrikas. Seit 2014 gehört das Okavango Delta zum UNESCO-Welterbe.

 

Während der Okavango bei den Popafällen am Anfang des Pfannenstiels seinen Höchststand bereits im März erreicht, dauert es etwa vier Monate, bis die jährlich in Angola entspringende Flut den Thamalakane bei Maun am anderen Ende des Deltas erreicht und dadurch eine Wasserfläche von etwa 12.000 Quadratkilometer schafft.

 

 

Die Fülle an Wasser in einer sonst ariden Umgebung hat nicht nur Attraktivität für die Tierwelt. Steinzeitliche Funde weisen auf menschliche Besiedlung des Gebiets vor über 100.000 Jahren hin. Das Gebiet war früher Teil des Makgadikgadisees, der aber schon vor ca. 4000 Jahren versiegt ist.

 

Das Okavango Delta gilt auch als erster Ort der Sesshaftigkeit von Menschen im südlichen Afrika und als Ausgangspunkt der Viehzucht. Beides wird von der Archäologie um 200 v. Chr. in diesem Gebiet datiert. Im frühen 17. Jahrhundert gab es erste Berichte über Fluss-Buschleute. Im 18. Jahrhundert wanderten einige Stämme von Norden, sowie von Süden verschiedene Gruppen der Batawana in das Delta und ließen sich entlang des Deltas nieder. Trotz dieser Zuwanderung weist das Delta jedoch kaum permanente Besiedlung auf. (Quelle: Wikipedia)

 

Quelle: www.wikipedia.com
Quelle: www.wikipedia.com

 

Das Herz des Okavango Delta bildet das Moremi Game Reserve, mit der Insel Chief`s Island. Moremi  ist ganzjährig überflutet und fast ausschließlich nur aus der Luft erreichbar. Zwar gibt es, je nach Jahreszeit, auch einige Sand und Schlammpisten in das Delta, diese sollten jedoch nur von erfahrenen und vor allem ortskundigen Offroadfahrern befahren werden - definitiv keine Alternative für Touristen auf ihrem ersten Okavango Delta Besuch.

 

Startpunkt in das Delta ist der Flughafen von Maun, neben der Hauptstadt Gaborone die zweitgrößte Stadt Botswanas und die Stadt mit dem meist frequentierten Flughafen. Neben den Flügen in das Delta, Kasane oder zu den Victoria Falls, wird Maun auch regelmäßig von Johannisburg, Kapstadt und Windhoek angeflogen und bietet sich als gut erreichbares Reiseziel an. 

Wir erreichen Maun  mit unserem Toyota Hilux Offroader aus dem ca. 250 km entfernten Rand der Makgadikgadi Pans kommend, um unseren Flug in das Delta anzutreten.

 

Natürlich ist die Maschine betagt und es gibt nur mechanische Teile, bis auf das elektronische GPS. Während des Startvorgangs mischt unser junger Pilot ganz entspannt das Benzin Luftgemisch, um dann von der für die Maschine viel zu großen Startbahn abzuheben. Wenige Sekunden später fliegen wir laut knatternd über Maun und ich bin erstaunt über den ungewohnten Anblick der Wohngebiete der 50.000 Einwohner Stadt Maun.

 

 

Fünfzehn  Flugminuten später nähern wir uns dem Moremi Game Reserve dessen Schönheit mich unvorbereitet trifft.

Plötzlich sind sie da - die Elefanten - eine kleine Herde Dickhäuter und durchqueren einen der vielen Seitenarme des Okavango in einem fortwährendes Meer von grün und gelb  - was für ein Anblick.

 

 

Nach einer kurzen magenunfreundlichen Kurve taucht aus dem Nichts die kürzeste Landebahn im Delta auf, sie gehört zum  Gunns und Moremi Camp, eine unter europäischen Verhältnissen etwas unkonventionelle Sandpiste im Mitten des Nichts. Die Landung erfolgt ruhig und sicher - ohne platten Reifen, der hier dank der Sandpisten auf der Tagesordnung steht.

 

 

Wenige Minuten später ist unsere Propellermaschine schon wieder in der Luft, keine Zeit für die Löwen der Region sich in den spendenden Schatten der Tragflächen zu legen.

Die Feuerwehr links im Bilde ist stilecht und ernst gemeint, wobei die Effektivität eher fragwürdig ist. Im Brandfall möchte ich gern darauf verzichten mit einem der Eimer zum 100 Meter entfernten Flussarm zu laufen.

 

 

Das Gunns Camp ist inmitten der Natur an einem Seitenarm des Okavango gelegen. Vom erhöhten Haupthaus hat man einen traumhaften Blick über die Wasser- und Graslandschaft. Die Gastzelte sind über Holzstege miteinander verbunden.

Tiere im Camp sind jederzeit möglich und nahe des Camps auch die Regel. Aus diesem Grund werden alle Gäste in der Nacht von einem Guide in ihr Zelt geleitet. Besonders häufig besuchen Elefanten das Camp, aber auch Hippos sind in der Nacht keine Seltenheit.

Tierbegegnungen sind überwiegend von beiderseitigem Schrecken als von Gefahr geprägt, aufmerksam sollte man dennoch jederzeit sein.

Im Okavango Delta sind Waffen, wie im übrigen Botswana auch, verboten. Die Guides haben nur einen Pencil-Detonator, um z.B. einen eingedrungenen Elefanten mit einem lauten Knall für kurze Zeit zu verscheuchen.

 

 

Insgesamt ist das Okavango Delta leider ein teures Vergnügen. Es gibt diverse Lodges im Delta und sie haben alle einen hohen Preis.

Allerdings beinhalten die Tagespreise normalerweise nicht nur alle Mahlzeiten und Getränke, sondern ebenso die Flüge in und aus dem Delta, sowie mindestens zwei Aktivitäten pro Tag. Trotzdem bleibt es ein exklusives Vergnügen, ob einem das einmalige Naturerlebnis Wert ist, muss letztlich jeder für sich selbst beurteilen.

Neben den klassischen Lodges gibt es im Moremi Game Reserve auch die ein oder andere Lodge mit Zeltplatz, wie z.B. das Xakanaxa Camp Site - eine Vorbestellung weit im Voraus versteht sich von selbst, ebenso wie der obligatorische Elefant neben dem Zelt vor Ort. 

 
Das nur wenige Bootsminuten vom Gunns Camp liegende Moremi Camp ist etwas preiswerter und bietet darüber hinaus die Möglichkeit des Bush Campings auf Chief`s Island -  ein absolutes Highlight.

 

 

Nein, dies ist kein Fall von Baupfusch, sondern ermöglicht den Elefanten das gesamte Camp barrierefrei zu durchqueren.

Alle Holzstege haben mehrere Öffnungen für den Elefantenverkehr, wäre dem nicht so, würden die Dickhäuter das Hindernis einfach platttrampeln. Dank der Ausbuchtungen sind sie jedoch äußerst vorsichtig, obwohl die Elefanten diesen Ort zuerst bevölkert haben.

 

 

Hier betritt gerade ein kleiner Elefantenbulle - auf der Suche nach den Früchten der Palmen - das Camp, er ist bereits so hoch wie das Managerbüro im Hintergrund. Falls bei dem Besuch ein wenig Durst aufkommt, wird gern auch mal eine der Wasserleitungen des Camps zerbrochen, um den Durst zu stillen.

 

 

Morgens um sechs und Nachmittags um drei geht es auf Entdeckungstour in das Delta zu einer jeweils mindestens drei stündigen Entdeckungstour, klassisch traditionell in einem Mokoro oder Aluboot. 

 

Mokoro zu fahren ist ein tolles Gefühl, langsames Gleiten über das Wasser in absoluter stille - "gepaddelt" wird mit dem Stock, wobei es sich vielmehr um ein Abstoßen vom Grund handelt. Dank des schmalen und leisen Bootes und unserer Guides Dicks und Titus kommen wir den Tieren unglaublich nah, sogar Elefanten sind nur wenige Meter von uns entfernt im Schilf.

 

 

Dank der Geduld und Achtsamkeit unserer Guides lassen sich die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung völlig ungeachtet unserer Anwesenheit beobachten und auch fotografieren, maximale Brennweite und ein Einbeinstativ vorausgesetzt.

 

elefant at chief`s island d610 600mm, f5.6, 1/320 sec., iso 200
elefant at chief`s island d610 600mm, f5.6, 1/320 sec., iso 200

 

Unbedingt hüten sollte man sich im Mokorro vor Hippos, auch unsere Guides fahren im Mokoro  äußerst ungern an einer Stelle vorbei, an der sie Hippos vermuten.

Ausreichenden Abstand halten ist ein muss, alles unter 50 Meter im Mokoro ist lebensgefährlich, denn die Zähne eines Hippos sind gigantisch und in Rage sind die Tiere nicht mehr zu stoppen. Nur im Motoraluboot kann man sich den Tieren sicher auf kurze Distanz nähern.

 

hippo pools d610, 900mm, f3.5, 1/500 sec., iso 100
hippo pools d610, 900mm, f3.5, 1/500 sec., iso 100

 

Selbst in einem Fiberglasmotorboot hat unser Guide Mots vor diesem aufbrausenden Hippomännchen solch einen Respekt, dass er sofort mit dem Boot in das Schilf am nahen Ufer fährt, um einen möglichen Angriff abzuwenden.

 

furious hippo d610; 900mm; f5.6; 1/640 sec.; iso 200
furious hippo d610; 900mm; f5.6; 1/640 sec.; iso 200

 

Währen der Bootstouren zeigt sich immer wieder die atemberaubende Schönheit des Okavango Deltas und wird dem Ruf des Naturparadieses mehr als gerecht. Mir  zeugt sich eine bislang vollkommen unbekannte Artenvielfalt im Großen wie im Kleinen, wie z.B. dem winzigen Malachite Kingfisher.

 

malachite kingfisher  d610; 900mm; f5.6; 1/840 sec.; iso 200
malachite kingfisher d610; 900mm; f5.6; 1/840 sec.; iso 200

 

Besonderes Highlight eines jeden Moremi Game Reserve Aufenthaltes ist ein Bushwalk auf der Insel Chief`s Island.

 
Natürlich gilt es auch hier sich der möglichen Gefahr bewusst zu sein. Allerdings wird mit der Ankunft in einer jeden Lodge dieser Region die obligatorische Unterschrift geleistet, dass der Aufenthalt nebst sämtlicher Aktivitäten auf eigene Gefahr erfolgt - kurzum, der Veranstalter haftet für nichts.

 
In einem Motoraluboot fühlt man sich allgemein sicher, dieses Bewusstsein leidet bereits deutlich in einem kleinen und wackeligen Mokoro und der Bush walk ist gefühlt eine ganz andere und intensivere Erfahrung.

 
Vorab, keine Frage - ich habe mich immer sicher gefühlt, insbesondere Dank unserer sehr erfahrenen Guides Mots, Dicks und Titus. Dennoch sollte man sich bewusst machen, auf der zu betretenden Insel sind mit hoher Wahrscheinlichkeit alle wilden Tierarten des Okavango Delta vertreten.

 

 

Auch die Guides wissen nicht, wo sich gerade das heimische Löwenrudel oder der ein oder andere Leopard aufhält. Darüber hinaus ist auch eine direkte Begegnung mit einem Wasserbüffel oder  Elefanten - Auge in Auge - nicht erstrebenswert.

 

Entspannend wirkt die Tatsache, dass das Löwenrudel auf den Walks nur ein bis zwei mal pro Jahr gesichtet wird und auch die Verhaltensanweisungen von Mots machen Mut.


Ausführlich erklärt Mots, für den Fall des "bumping" in ein Löwenrudel, alle müssen sofort stehen bleiben, jeder muss seinen Vorher- und Hintermann fest am Gürtel greifen, damit auch wirklich niemand wegrennen kann, denn "running is food" (dies gilt grundsätzlich in jeder Wildlife Area Afrikas, durch das Rennen wird der Jagdinstinkt der Raubtiere geweckt, durch langsames gehen zuerst nur ihr Interesse, welches sie hoffentlich verlieren) und abschließend bitte Blickkontakt aufnehmen und halten.

 

Löwen täuschen gern einen ersten Angriff auf die "Beute" an, wenn sie sich nicht sicher sind, ob es sich wirklich um Beute handelt und kommen hoffentlich kurz vor der potenziellen Beute zum stehen. Wer hier rennt hat definitiv verloren, ob ich dazu die Nerven hätte, wage ich ehrlich und ernsthaft zu bezweifeln.

 

 

Nichts von alldem ist uns widerfahren. Mit dem ersten Betreten der Insel studiert Mots erst mal ausführlich die "Boulevardpresse", hiermit ist das Spurenlesen am Wasserloch gemeint. Neben frischen Büffelspuren finden sich auch etliche Löwenspuren in dem Schlamm und führt uns vor Augen, hier sind wir nicht die Spitze der Nahrungskette, sondern im Zweifel die Gejagten.


Das Abenteuerfeeling hat uns gepackt und so machen wir uns gemeinsam auf die Insel zu erkunden, Mots an der Spitze der Gruppe und Titus den Abschluss bildend. Vorsichtigen Schrittes und wachsamen Auges bewegt sich unsere Gruppe eng, wie ein großes Tier, durch die wunderschöne Natur, darauf bedacht unnötige Geräusche zu vermeiden - insbesondere schweigend und natürlich Stöckerknacken vermeidend. 

 

 

Es ist wirklich beeindruckend wie nahe unsere Gruppe den Tieren kommt und ein völlig anders Gefühl, dies auf den eigenen zwei Bienenstehend zu erleben, als die passive Beobachtung auf einem Boot.

 

Wir spüren förmlich wie die Tiere uns wahrnehmen, beobachten und versuchen einzuschätzen, ob von uns eine potenzielle Gefahr ausgeht. Wie aufmerksam die Tiere sind kann man an den wachen Augen der erahnen.

 

 

Antilopen können, im Vergleich zu ihrer Nase, mit ihren Augen relativ schlecht sehen. Aus diesem Grund bilden sie häufig eine Symbiose im Rudel mit Pavianen, diese können verhältnismäßig schlecht riechen, dafür aber sehr gut sehen und so können sie sich gemeinsam vor Feinden wesentlich effizienter schützen.

 

 

Kommen wir den Tieren doch zu nahe, ergreifen sie die Flucht für einige Meter, um uns dann erneut neugierig zu beäugen...

 

 

Manchen Tieren kann man förmlich ansehen, dass sie mit uns nicht so recht etwas anzufangen wissen - schließlich ist der homo sapiens auf Chief`s Island relativ selten anzutreffen - allerdings hindert sie ihre Neugierde sehr lange, bevor der Fluchtinstinkt die Oberhand gewinnt.

 

 

Es ist wie im Zoo, nur das alle Tiere in einem riesigen gemeinsamen Gehege sind und wir selbst mitten drin - mit dem riesigen Unterschied, das hier ist die Realität - Natur pur und schöner wie man sie sich nicht vorstellen kann.

 

 

Gegen Ende unseres Bush walk, bereits in der Nähe unserer Boote, treffen wir auf Elefanten im tiefen Schilfgras. Elefanten sollte man zu Fuß besser nicht zu nahe kommen, sie sind unberechenbar. 


elephant d610, 300mm, f5.6, 1/400 sec., iso 100
elephant d610, 300mm, f5.6, 1/400 sec., iso 100

 

Heikler wird es, wenn man sich auf dem von den Elefanten genutzten Pfaden befindet, ihnen also unmittelbar in der Quere kommt, insbesondere wenn die Gruppe Jungtiere hat.

 

elephant with baby - chief`s island d610; 300mm; f4.5; 1/640 sec.; iso 100
elephant with baby - chief`s island d610; 300mm; f4.5; 1/640 sec.; iso 100

 

Als wir auf diese Elefantenmutter mit ihrem Jungen stoßen und unsere Guides realisieren, dass wir ihren Weg kreuzen und sich die Mutter plötzlich sehr schnell auf uns zubewegt, werden unsere Guides das Erste und das Einzige Mal  selber unruhig und fordern uns auf uns unmittelbar in die Mokoros zu begeben, um auf das sichere Wasser gelangen.

 

reflections chief`s island d610, 24mm, f8, 1/250 sec., iso 100
reflections chief`s island d610, 24mm, f8, 1/250 sec., iso 100

 

Auf dem Rückweg zur Lodge sind immer wieder tolle Reflektieren der Landschaft auf dem Wasser zu beobachten, insbesondere die symmetrischen Spiegelungen der Palmen haben es mir angetan. 

 

 

Natürlich gibt es auch im Okavango Delta, so wie im Rest von Afrika, einen wunderschönen Sonnenuntergang - natürlich verbunden mit einem obligatorischen Sundowner. 

Kurz vor dem Spektakel am Himmel landet unser Boot im Schilf an, unsere Guides springen von Board und ehe wir ihnen gefolgt sind haben sie schon einen Klapptisch nebst Bar aufgebaut. Stilecht wird Gin Tonic gereicht, bevor der Erdball hinter dem Horizont versinkt.

 

Schöner als der Sonnenuntergang sind für mich die gesammelten Eindrücke des Tages, auf die man noch etwas ungläubig und fassungslos blickt. Ich bin im hier und jetzt - nichts anderes zählt und es ist schwer vorstellbar, dass es überhaupt etwas Anderes - eine andere Welt gibt, ich möchte für immer hier verweilen - genau in diesem Moment...

 

 

Dann heisst es Abschied zu nehmen. Vorerst ein letztes Mal mit offenen Mund zu staunen und mit dem festen Gedanken im Hinterkopf wiederzukommen...

 

 

Mehr Eindrücke zum Okavango aus der Vogelperspektive findet Ihr hier und wer gern selber eine Cessna besteigen und in die Lüfte abheben möchte, der sollte sich vielleicht bei Kavango Air umsehen, kein ganz günstiges Vergnügen bei ca. USD 300 pro Flugstunde für die Maschine - bei max. drei Passagieren - aber ein unvergessliches Erlebnis. 

 

 

Nach drei unbeschreiblichen Tagen im Okavango Delta setzt unsere Moremi Air Maschine sicher auf der viel zu großen und asphaltierten Landebahn des Flughafens von Maun auf und es heisst zurück in die "Zivilisation", wobei dies etwas übertrieben ist, denn unsere Reise geht weiter nach Ghansi zu den Ghansi Trail Blaizers - einem der wenigen noch als ursprüngliche Buschmänner lebenden Stamm in der Khalahari Wüste.

 

Wer nun eine wenig auf den Geschmack gekommen ist und sich etwas mehr mit einer Reise in das  Okavango Delta auseinandersetzen möchte, der ist auf der offiziellen Okavango Delta Seite oder der Seite von Carsten Möhle (hier könnt ihr auch direkt eine Reiseanfrage stellen) richtig aufgehoben.

 

Für mich ist und bleibt das Okavango Delta ein unbeschreibliches Erlebnis - eines der letzten Paradiese auf unserem gemeinsamen Planten Erde...


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