test fotokalender mit saal-digital.de erstellen

Natürlich möchte auch ich mir für 2015 den obligatorischen Kalender selbst erstellen und da ich bereits ein Exemplar des "In 12 Bildern um die Welt" Kalenders besitze, habe ich mich für eine Auswahl meines diesjährigen Botswana und Namibia Urlaubs entschieden.

 

Doch welchen Kalenderanbieter wählen? Da kam mir der Test der Zeitschrift Photographie gerade recht. Letztendlich habe ich mich dann für Saal-Digital entschieden.

 

Neben der von Photographie angekündigten sehr guten Bildqualität von Saal-Digital, insbesondere bei der Auswahl als Belichtung (echter Fotoabzug), hat mich die Möglichkeit der Offline-Gestaltung des Kalenders mit Hilfe einer zum Download stehenden Software gereizt.

 

Die Entscheidung bewahrheitete sich als außerordentlich komfortabel. Die Software ist eingängig, leicht zu bedienen und mit unzähligen Gestaltungsmöglichkeiten ausgestattet. Darüber hinaus steht ein breites Angebot an unterschiedlichen Größen und auch Qualitäten zur Verfügung, so auch die Möglichkeit der Wahl zwischen der Belichtung als echter Fotoabzug und als Druck.

Besonders komfortabel empfand ich die Möglichkeit der Speicherung der gestalteten Kalender. So lassen sich diese immer wieder zur weiteren Bearbeitung öffnen und oder Nachbestellungen durchführen. Ein Pdf-Export als Vorschau steht ebenfalls zur Verfügung.

 

Wie bereits erwähnt wollte ich gern einen Kalenderabzug als Belichtung ausprobieren - gesagt getan. Die Bestellung traf gut eine Woche später bei mir ein.

Bei der Durchsicht der ersten Bilder war ich wirklich von der Qualität der Bilder überzeugt, einzig und allein hätte ich mir auch die Möglichkeit der Belichtung auf 300g und nicht "nur" 200g Papier gewünscht.

 

 

Entsetzt stellte ich jedoch fest, dass gerade dunklere Bilder im Kalenderdruck zum Teil völlig abgesoffen waren und das trotz meines mit einem Spyder kalibrierten Monitors und natürlich deaktivierter Bildoptimierung in Saal.

Wie konnte das passieren - schließlich ist das nicht das erste Bild, welches ich im Internet bestellt habe und vorher habe ich nie eine zum Bildschirm signifikant abweichende Bildqualität festgestellt. Insbesondere da ich gerade dasselbe Bild für jemanden als Druck über einen anderen Anbieter ohne jeglichen Qualitätsmangel erhalten habe. Was war also der Grund - die Auswahl Belichtung und nicht Druck, welche ich tatsächlich das erste Mal ausprobiert habe?

 

Leider wird das Bild hier immer noch viel heller als das tatsächliche Resultat angezeigt (sorry für die schlechte Bildqualität).
Leider wird das Bild hier immer noch viel heller als das tatsächliche Resultat angezeigt (sorry für die schlechte Bildqualität).

 

Es hat wirklich gedauert, bis es mir wie Schuppen von den Augen viel - ich Trottel, aber kann es wirklich sein das dies zu solch abweichenden Qualitätsunterschieden führt?

Ja ich habe natürlich vergessen das ICC-Profil für den belichteten Kalender downzuloaden und in Lightroom zu installieren.

Im ersten Moment konnte ich es gar nicht glauben, doch als ich die Funktion Softproof in Lightroom aktiviert und das Profil geladen habe, traute ich kaum meinen Augen - was für ein Unterschied, der Übeltäter ist entlarvt. Insbesondere beim Profil Belichtung ist der Unterschied signifikant, beim Profil Druck sind nur marginale Unterschiede ersichtlich.

 

Also seit bitte nicht solche Trottel wie ich, wenn ihr für viel Geld Bilder im Internet bestellt - nutzt die ICC-Profile die alle Anbieter kostenlos zur Verfügung stellen und passt eure Bilder an die jeweilige Ausbelichtung des Anbieters an...


test fotokalender saal digital